Schlagwörterarchiv: Relative Age Effect

Der Relative Age Effect – Was tun?

Teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Print this page

Der Relative Age Effect ist eines der größten, wenn nicht sogar das größte, Problem im Jugendfußball. Der R.A.E. im Fußball ist kurz gesagt das Phänomen, dass die Jugendmannschaften die Kinder, die in den ersten Monaten des Jahres geboren sind oftmals einen körperlichen und kognitiven Vorteil gegenüber den „Spätgeborenen“ haben. Das hat zu Folge, dass diese mehr gefördert werden und Talente aus den Monaten Oktober bis Dezember dadurch durchs Raster fallen. Eine genauere Definition und die eklatanten Folgen des R.A.E. findet ihr auch in zwei früheren Blog-Artikeln. Interessant und auch beunruhigend ist für uns die Tatsache, dass die ersten drei Monate eigentlich zu den 4 geburtenschwächsten eines Jahres gehören (s. destatis) und trotzdem ca 40-50 % aller Nachwuchsspieler in den U17 und U19 Mannschaften der NLZ’s im ersten Quartal des Jahres geboren sind (nachzulesen auch in diesem Blog-Artikel). Uns erreichte jetzt ganz aktuell die Nachricht eines Trainer Kollegen zu diesem Thema:

Weiterlesen

Der Relative Age Effect – Die Auswertung

Teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Print this page

Nachdem wir den Begriff Relative Age Effect definiert haben und auch näher beschrieben haben, welche Probleme sich denn aus diesem Effekt heraus ergeben, wollen wir jetzt endlich die Ergebnisse der Untersuchung von Dominic Faul aus seiner Arbeit “Der Relative Age Effect in den Leistungszentren der 1. und 2.Bundesliga” präsentieren.  Weiterlesen

Der Relative Age Effect und seine Folgen

Teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Print this page

Nachdem wir zunächst geklärt haben, was der Begriff Relative Age Effect denn eigentlich genau bedeutet und wer davon betroffen ist, wollen wir nun die Folgen und Probleme des Effektes diskutieren.

Das erste große Problem haben wir bereits kurz beschrieben. Die relativ Älteren haben einen biologischen und kognitiven Vorteil gegenüber den Jüngeren in einem Jahrgang. Die Folgen im Selektionsprozess und in der Talentbeurteilung haben wir im ersten Teil bereits kurz geschildert. Relativ jüngere Spieler fallen daher eher durch das Raster der Talentbeurteilung und bleiben auf der Strecke, obwohl sie fußballerischen Talent durchaus mitbringen. Aber da der Erfolg im Jugendfußball v.a. bei den jungen Jahrgängen einen zu großen Stellenwert hat, haben die körperlich schwächeren Spieler nur eine relativ geringe Chance “entdeckt” zu werden. Und das, obwohl kein Mensch die körperliche Entwicklung vorhersehen kann. Weiterlesen

Der Relative Age Effect

Teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Print this page

Wir haben hier an der ein oder anderen Stelle schon mal ein klein wenig über den Relative Age Effect gesprochen. Also über den Hinweis, dass im leistungsorientierten Jugendfußball v.a. in den älteren Jahrgängen überdurchschnittlich viele Jugendliche spielen, die in ihrem Geburtsjahr früh geboren sind und damit einen physischen und psychischen Vorteil gegenüber den z.B. im November oder Dezember geborenen Spielern haben. Ist dem wirklich so? Oder relativiert sich bei näherer Betrachtung der Relative Age Effect? Wir wollen hier diesem Thema näher auf den Grund gehen und an dieser Stelle eine Untersuchung präsentieren, die Dominic Faul – Sportwissenschaftler und Lizenztrainer der Münchner Fussball Schule – im Rahmen seiner Diplomarbeit “Der Relative Age Effect in den Leistungszentren der 1. und 2.Bundesliga” veröffentliche. Weiterlesen

Werden unsere Talente fair beurteilt?

Teilen: Share on FacebookPin on PinterestTweet about this on TwitterShare on Google+Print this page

Biologisches vs. kalendarisches Alter

Zu erkennen, ob ein Junge oder Mädchen technisch gut ist, sich flink bewegen kann und über eine gute Spielintelligenz verfügt, dazu muss man nicht unbedingt ein Experte sein.

Jedoch vorherzusagen, ob es für den jungen Spieler reicht, später in einen Profikader vorstoßen zu können, ist nahezu unmöglich. Dies liegt vor allem daran, dass wir das tatsächliche biologische Alter durch alleiniges Hinsehen nicht einschätzen können. Weiterlesen