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Das Umschaltspiel der Profis im Nachwuchsfußball – gut für unsere Talente?

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Faxe Fussballtraining

In der Bundesliga ist es mittlerweile bei mehr als 50% der Teams Wochenende für Wochenende zu beobachten – eine Spezialisierung auf ein reines Umschaltspiel ohne das Risiko eines eigenen, technisch anspruchsvollen Spielaufbaus.  Und sieht man sich aktuell Juniorenspiele v.a. im Nachwuchsleistungsfußball an, dann ist eines auffällig: überall hört man die Kommandos Druck und Umschalten. Mag sein, dass dieser Fußball sich am Ende in der Tabelle positiv auswirkt. Aber wie wirkt sich denn dies auf die Talententwicklung aus? Weiterlesen

Das Abschlussspiel im 5 gegen 5 – Perfekt für die Grundzüge des taktischen Verhaltens

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Taktiktraining im 5 gegen 5? Die Grundzüge des taktischen Verhaltens in einem kleinen Spielfeld mit so wenigen Spielern trainieren? Altersunabhängig? Warum nicht!

David Niedermeier erklärt in seinem neuesten Video, wie eben in diesem einfachen Abschlussspiel im 5 gegen 5 die Grundzüge im taktischen Verhalten trainiert werden können. Dabei erklärt er ganz einfach, wie man Räume zustellt, wie ein simples Pressing gespielt wird, welche Forechecking Strategien es gibt oder wie ein Pressing überspielt werden kann. Wie immer achtet unser Taktikexperte dabei auf grundlegende Details. Altersunabhängig verbessern Sie mit dieser einfachen Möglichkeit eines Abschlussspiels relativ schnell diese taktischen Abläufe.

Taktik 2

Ein gutes Training!

Euer Michi

Taktiktraining – Verteidigen, Pressing und Forechecking

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Taktikexperte David Niedermeier hat sich mit dem Thema Pressing und Forechecking beschäftigt und will in einer tollen Trainingsform zeigen, wie optimale Verteidigungs- und Pressingabläufe einstudiert und trainiert werden können. Ideal ist dieses Training für das 4-4-2 und durch das Abkippen der 10 auch für das 4-2-3-1.
Hier geht´s zum Trainingsvideo…

Taktik 1 Faxe

 

Ein gutes Training!

Euer Faxe

Teil 2: Taktische Spezialisierung im Fußball- Die Gefahr der Berechenbarkeit!

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Faxe

Wir haben in unserem ersten Teil v.a. den VFB Stuttgart  und deren Umschaltstrategie kritisch betrachtet. Wie abschließend erwähnt, wollen wir jetzt diskutieren, wie langfristig erfolgreich oder eben nicht diese taktische Strategie ist. Wir finden, dass auf Dauer ein großes Problem entsteht.

Spielt ein Team mit dieser Umschaltstrategie und befindet sich in mehreren Wettbewerben wie Bayer Leverkusen, so kommt die Ermüdungs- und Verletzungsproblematik hinzu. Die Statistiken zeigen, wie hoch die Belastung der Spieler in diesen Teams ist. Die Regenerationszeit reicht dann bei diesen hohen Belastungen nicht mehr aus. Die Effektivität des Umschaltens und des Gegenpressings wird mit der zunehmenden Anzahl an Wettkämpfen immer schlechter und die Wahrscheinlichkeit, dass das Gegenpressing überspielt wird, ist noch höher.

Auch Jürgen Klopp hat diese Strategie sehr erfolgreich zwei Jahre durchgezogen und ist mit dieser Strategie auch sehr erfolgreich zweimal Deutscher Meister geworden. Im letzten Jahr hat Dortmund allerdings den Preis dafür bezahlt. Kein Team hatte so viele schwere und langwierige Verletzungen wie der BVB.

Die zweite Konsequenz war, dass die Gegner dem BVB nicht mehr in die Karten gespielt haben und dem BVB den Ballbesitz komplett überlassen haben. So haben die gegnerischen Mannschaften die Anzahl der Gegenpressing- und Umschaltsituationen aus dem gelenkten Pressing  heraus durch eigene Gegenstrategien minimiert. Nun wurde der BVB in das Ballbesitzspiel gedrängt, hat aber zwei Jahre lang speziell nur das Umschalten trainiert. Die Automatismen jetzt auf einmal aufzubrechen, war für die Spieler ganz offensichtlich eine größere Herausforderung, als gedacht. Somit kam der BVB selbst immer wieder in Gefahr, ausgekontert zu werden. Häufig ist genau das passiert! Der FC Bayern hat dies eindrucksvoll in Dortmund demonstriert und dabei wohl nicht nur den BVB überrascht.

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Betrachten wir eben dazu kontrovers den FC Bayern. Durch die Ballbesitzstrategie ist der FC Bayern meist bei Werten von über 65 % Ballbesitz und hat mit die geringsten Laufleistungen aller Mannschaften. Die Anzahl an Zweikämpfen und Sprints ist also eher gering. Damit ist diese Spielphilosophie enorm ökonomisch und für einen Club, der Dreifachbelastungen hat, perfekt geeignet und extrem erfolgreich. Doch auch diese Philosophie hat seine Schwächen. Vor Allem gegen die stärksten Kontermannschaften der Welt.

Der FC Bayern erreicht diese hohen Ballbesitzzahlen einmal durch ein herausragendes Aufbauspiel und eine fast perfekte technische Qualität. Zudem erreichen sie das aber auch durch das sofortige Umschalten auf Gegenpressing bei Ballverlust und durch das konsequente Forechecking bis vor auf den Torwart. Für Bundesligateams sind das Gegenpressing und die Absicherung durch extrem schnelle Abwehrspieler wie z.B. Boateng oder Alaba ausreichend, um kaum eine Torchance zulassen zu müssen. Diese sprichwörtliche Erdrückung des Gegners führt dazu, dass es kaum mehr einem kleinen Team gelingt, den FC Bayern zu schlagen. Dies ist früher noch häufiger vorgekommen. Aber: das System hakt im internationalen Vergleich mit den großen Vereinen, wenn man auf Konterspieler wie Ronaldo, Bale, Suarez oder Neymar trifft. Schaffen es diese Teams das Gegenpressing zu überspielen, ist der Raum dahinter so groß, dass auch ein Boateng oder Alaba diese Spieler nur schwer kontrollieren können.

Um die Bundesliga zu dominieren und dabei viel Kraft zu sparen, ist dieses System unglaublich gut – gegen die großen Teams wird es sich zeigen. Wäre es nicht genial, wenn ein Team Beides beherrschen würde? Wenn der FC Bayern plötzlich die Umschaltstrategie gegen Real Madrid wählt und sie damit total überrascht? Guardiola hat dies wie erwähnt gegen den BVB im Pokal in der letzten Saison schon mal gemacht und den BVB damit komplett überrascht!

Jetzt gibt es noch einen Punkt, der auffällig ist und irgendwo schwer nachzuvollziehen ist: führt ein Team wie Bayer Leverkusen in der Champions League gegen ein international gutes Team 2:0, dann wird trotzdem die Strategie weiter verfolgt und noch mehr Tore sollen her. Die Ergebnisse gegen Rom kennt jeder. Warum wird dann nicht für einen Moment die taktische Marschroute verändert? Warum zieht man sich nicht ein wenig zurück und verlagert sich wenigstens für eine gewisse Zeit auf das Konterspiel. Das würde den Spielern auch physisch betrachtet eine kleine Auszeit geben, so dass zu einem späteren Zeitpunkt wieder die Pressingstrategie gefahren werden kann? Stattdessen werden wie oben beschrieben die eigenen Pressingaktionen immer weniger effektiv durchgeführt und man wird von einer  cleveren Mannschaft wie den AS Rom bestraft. Man bringt sich selbst um die Früchte der eigenen Arbeit.

Welche Schlüsse ziehen wir für unsere Ausbildung der jungen Spieler? Unserer Meinung nach müssen wir unsere Jungs von klein auf auch taktisch so vielseitig ausbilden, damit sie später sowohl das gelenkte Pressing, als auch das Gegenpressing, das Umschalten und das Spielen in Ballbesitz beherrschen.

Eine gute Fußballzeit und weiterhin viel Erfolg

Euer faxe

Pressing Spielen wie Borussia Dortmund

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Für alle Taktikfüchse haben wir dieses Mal was ganz besonderes online gestellt – eine taktische Animation über das Pressing aus dem 4-2-3-1 heraus. Dabei haben wir drei Varianten näher betrachtet.
1. Typisches Pressing von Borussia Dortmund unter Thomas Tuchel mit letztlich zwei Angreifern. Weiterlesen

Asymmetrisches Spielen im Kleinfeld

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JETZT NEU

Das Taktikwort schlechthin ist zur Zeit Pressing, auch im Kleinfeld-Bereich. Pep Guardiola wurde mit einer herausragenden Nutzung von Angriffs- und Gegenpressing deutscher Meister und dominiert mit seiner Taktik die Bundesliga.

Wir finden, sich dauerhaft auf diese Taktik zu verlassen, ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Bei üblichen Systemen kann man relativ einfach den Spielaufbau des Gegners erkennen und sich taktisch darauf einstellen.
Deshalb ist unsere Idee ein asymmetrisches Fußballspiel, das man schon den Kleinsten beibringen kann. Das schafft maximale Verwirrung beim Gegner – eine schwere Aufgabe, die es erstmal zu lösen gilt.

In einem kurzen Video zeigen wir Euch drei unterschiedliche Varianten im Spielaufbau mit asymmetrischem Fußballspiel. Und selbst wenn der Gegner als Antwort „Mann gegen Mann“ spielt, seid ihr im Vorteil. Seht selbst…

Ein gutes Training!
Euer Faxe

 

So überspielt man Pressing

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Fast jedes Team will heute im modernen Fußball den Gegner möglichst früh im Spielaufbau stören und wählt fast immer als Strategie ein oft aggressives Pressing im Angriff oder im Mittelfeld. Viele Mannschaften haben dabei enorme Probleme, die nötige Ruhe zu bewahren und geraten so unter Druck, dass schnelle technische und taktische Fehler zu gefährlichen Ballverlusten führen. Dabei gibt es auch dagegenLösungen. Kann man das Pressing z.B. nicht einfach überspielen? Das kann man! In meiner neuen Spielform Pressingmaschine 2 zeige ich Dir, wie man das Überspielen des gegnerischen Pressings trainieren kann. Hier geht´s zum Video…

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Ein gutes Training!

Dein Faxe